CBD Travel App: CBD-freundliche Orte, Gesetze und Events unterwegs finden

Wer mit CBD reist, kennt die immer gleichen Fragen — an jeder Grenze, beim Hotel-Check-in und bei jeder nächtlichen Google-Suche: Ist das hier überhaupt legal? Gibt es einen Shop in der Nähe? Finde ich ein CBD-freundliches Café in Laufdistanz vom Hotel? Nach Jahren CBD-Artikel auf dieser Seite landeten genau diese Fragen ständig in unserem Postfach — also haben wir aufgehört, auf verstreute Foren-Threads zu verlinken, und die Antwort selbst gebaut.
CBD Travel ist jetzt bei Google Play. Es ist eine kostenlose Android-App, die CBD-freundliche Orte in mehr als einem Dutzend Städte kartiert, den rechtlichen Status von Cannabidiol in über 40 Ländern aufschlüsselt, anstehende Branchen-Events listet und Favoriten zur Offline-Nutzung speichert. Hier ein kurzer Rundgang durch das, was drin steckt, warum wir es so gebaut haben und was als Nächstes kommt.
Was die App tatsächlich tut
Die App basiert auf vier bewusst schlicht gehaltenen Bildschirmen. Keine Anmelde-Sperre, kein eingeblendeter Shop, keine als Empfehlung getarnte Affiliate-Weiterleitung. Aufmachen, finden, schließen.
1. Eine kuratierte Karte CBD-freundlicher Orte

Zum Start rund 800 Orte in 15 Städten, weitere kommen laufend dazu. Jede Stadt — von Amsterdam und Barcelona bis New York, Denver, Vancouver und Bangkok — lässt sich nach Kategorie filtern: Shops, Cafés, Spas und Hotels. Tippst du auf einen Pin, bekommst du Adresse, Geschäftstyp und (sofern Nutzer welche hinterlassen haben) Bewertungen.
Die Daten kommen aus der Overpass-API von OpenStreetMap, von Hand bereinigt und mit Anbieter-Input ergänzt. Wir behaupten nicht, dass die Liste vollständig ist — kein Verzeichnis, das von kleinen, sich öffnenden und schließenden Geschäften lebt, ist das je. Aber es ist ein brauchbarer Ausgangspunkt, und ungenaue oder fehlende Einträge kannst du direkt aus der App melden.
2. CBD-Legalität, Land für Land
Auf den Laws-Tab sind wir am stolzesten. CBD-Legalität ist tatsächlich verworren — sie unterscheidet sich von Land zu Land, manchmal von Provinz zu Provinz, und der THC-Schwellenwert zählt oft mehr als die Substanz selbst. Wir haben Länder in vier Kategorien einsortiert: Legal, Eingeschränkt, Illegal und Grauzone. Jeder Eintrag zeigt den maximal erlaubten THC-Gehalt, sofern definiert.
Tippe auf ein Land und du bekommst die lange Antwort: den regulatorischen Rahmen, welche CBD-Produkte zulässig sind, eventuelle Rezept- oder Qualitätsanforderungen — und vor allem einen Abschnitt Travel notes, der grenzüberschreitende Probleme markiert. Genau dieser Teil fehlt in den meisten anderen Quellen.
3. Travel notes, die wirklich helfen

Das Beispiel hier ist Kanada. CBD ist nach dem föderalen Cannabis Act vollständig legal, mit einer THC-Obergrenze von 0,30 %. Klingt simpel — bis du die Travel notes liest: „Es ist illegal, internationale Grenzen mit jeglichen Cannabis-Produkten — einschließlich CBD — zu überqueren, selbst wenn sie in Kanada oder im Zielland legal sind."
Diese Diskrepanz — zu Hause legal, im Flugzeug illegal — ist mit Abstand die häufigste Ursache von Ärger für CBD-Nutzer im Ausland. Jede Länderseite in der App weist explizit darauf hin. Einträge werden aktualisiert, sobald sich Vorschriften ändern; der Zeitstempel unten zeigt, wann jeder Eintrag zuletzt überprüft wurde.
4. Events und Favoriten

Der Events-Tab führt anstehende Cannabis- und CBD-Branchentreffen — Messen, Expos, Konferenzen, Harvest Cups — mit Datum, Ort und Schnellzugriffen. Vergangene Events fallen automatisch aus der Liste, damit sie aktuell bleibt.
Alles, worauf du zurückkommen willst — ein entdeckter Ort, eine Länderseite zum erneuten Lesen vor einer Reise, ein Event, das du erwägst — kannst du mit einem Stern markieren und in Favorites wiederfinden. Gespeichertes funktioniert offline, was im Roaming und bei knappen mobilen Daten mehr zählt, als es klingt.
Warum wir es so gebaut haben
Wir haben uns für eine native Android-App und gegen eine Mobile Site entschieden — aus drei langweiligen, aber realen Gründen. Erstens, Offline-Zugriff: Der Favorites-Bildschirm muss in Flughäfen, in Flugzeugen und in Ländern funktionieren, in denen Roaming teuer oder unzuverlässig ist. Zweitens, Standortdienste: Den nächstgelegenen Dispensary findet man mit nativem GPS deutlich besser als mit einer Browser-Permission-Abfrage. Drittens, Performance: Eine Karte mit Hunderten Pins rendert in einer nativen Hülle ehrlich gesagt geschmeidiger.
Der Kompromiss: Wir liefern Android zuerst aus. Eine iOS-Version steht auf der Roadmap; bei genug Nachfrage ziehen wir sie vor.
Zehn Sprachen, null Kosten
Die App ist vollständig in zehn Sprachen lokalisiert: Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Portugiesisch, Ukrainisch und Deutsch. Sie ist kostenlos — mit einem kleinen Banner-Werbeblock in der App, der Hosting und die OpenStreetMap-bezogene Infrastruktur deckt. Kein Abo, keine Premium-Stufe, kein Datenverkauf. Das optionale Konto (E-Mail oder Google-Anmeldung) wird nur benötigt, um Favoriten geräteübergreifend zu synchronisieren.
Download & erste Schritte
Der schnellste Weg: Öffne Google Play auf deinem Android-Telefon und suche nach CBD Travel, oder folge dem Link unten.
Beim ersten Start wählst du in Profile deine Sprache, erlaubst die Standortfreigabe, falls die Karte automatisch auf dich zentrieren soll, und pinnst ein paar Städte zu Favorites für den Schnellzugriff. Mehr Setup gibt's nicht.
Was als Nächstes kommt
- Mehr Städte. Berlin, Toronto, Tokio und Buenos Aires sind die nächsten vier Ziele des Parsers.
- Country-Picker für die Karte. Aktuell öffnet die Karte auf der zuletzt angezeigten Region; ein eigenes Land/Stadt-Modal ist im Design.
- E-Mail-Verifikation für Konten (in Arbeit).
- iOS-Version — abhängig von Nachfrage und EAS-Build-Credits.
- Kontinuierlicher Event-Feed — wir ergänzen neue Events laufend; wenn deins fehlt, schreib uns.
Häufige Fragen
Ist die App kostenlos?
Ja. Es gibt einen kleinen Banner zur Deckung der Infrastrukturkosten. Kein Abo, keine bezahlte Stufe.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Die App funktioniert vollständig ohne Konto. Du brauchst eines nur, um Favoriten geräteübergreifend zu synchronisieren.
Warum nur Android?
Android zuerst, weil wir damit schneller ausliefern und iterieren können. iOS steht auf der Roadmap.
Wie genau sind die rechtlichen Informationen?
Jeder Ländereintrag wird regelmäßig überprüft und zeigt das Datum der letzten Aktualisierung. CBD-Legalität ändert sich; wir können nicht garantieren, dass ein Eintrag tagesaktuell ist. Prüfe vor dem Reisen mit CBD-Produkten immer bei den lokalen Behörden oder einem qualifizierten Anwalt nach, und transportiere CBD niemals über internationale Grenzen ohne ausdrückliche Genehmigung sowohl des Ausgangs- als auch des Ziellandes.
Woher kommen die Ortsdaten?
Vornehmlich aus OpenStreetMap, ergänzt durch Anbieter- und Community-Beiträge. Fehlende oder fehlerhafte Einträge kannst du direkt in der App melden.
Welche Berechtigungen verlangt die App?
Standort (optional, zur Karten-Zentrierung) und Internet (erforderlich, für Karten-Tiles und Updates). Mehr nicht.
Werden meine Daten verkauft?
Nein. Die angegebene E-Mail wird nur zur Anmeldung genutzt, und Analytics beschränkt sich auf die anonymen Play Console Vitals. Keine Tracking-SDKs von Drittanbietern.
Probier sie aus und sag uns, was fehlt
Die App ist am 17. April 2026 nach einem vierzehntägigen geschlossenen Test gestartet; Version 1.0.2 wird derzeit für alle Regionen ausgerollt. Wenn etwas kaputt ist, eine Stadt, die dir wichtig ist, leer ist oder eine Länderseite veraltet — wir wollen es wissen. Per E-Mail oder über das Feedback-Formular in der App — beides geht direkt an das Team, das ausliefert.

Martin Stein is a Berlin-based health and science writer specializing in cannabinoid research for German-speaking readers. With a Master's degree in biochemistry, he translates complex scientific findings into practical, reader-friendly CBD guides and product analyses.